Sonia Achkar Portrait Presse

„Die hohe pianistische Schule - Spielerische Eleganz und Brillanz: die Pianistin Sonia Achkar” (...) Von der Begegnung mit dem Bach Sohn inspiriert, zeigte sich Mozart in seinem d-Moll Klavierkonzert, das solche melodischen Finessen in Hülle und Fülle hat und der exzellenten Pianistin Sonia Achkar reichlich Gelegenheit für fein ziselierte, gleichsam zelebrierte und melodisch geformte Passagen gab (...) Die hohe pianistische Schule spürte man bei den sehr feinsinnig gestalteten solistischen Episoden, die in spielerischer Eleganz und Brillanz bei feinster Nuancierung gelangen und auf plakative Effekte verzichteten. Sonia Achkar ist eine Interpretin im Dienste der kompositorischen Aussage mit nobler Klangkultur und ohne jedwede Effekthascherei.

(Die Rheinpfalz, 12/2016)

 

Einen uneingeschränkt starken Eindruck hinterließ die Pianistin Sonia Achkar. Ganz klar, ganz filigran und linear klang ihr Ravel-Spiel, meist vorantreibend und dennoch melodisch ausschwingend, im langsamen Satz mit schönen Farbwechseln, im Finale voller sicher kontrollierter Motorik.

(Offenbach-Post, 1/2015)

 

Die Sunnisheimer Klaviertage 2014 sind ein genussvolles Klangerlebnis. Jeder war bisher ein kleines Juwel, auch der mit der Pianistin Sonia Achkar, die am Samstagabend im Stift ein Konzert gab. Heiter, lebendig und so, als würde sie die Musik und das Leben gleich dazu umarmen, spielte sie mit Leichtigkeit und Frische, die überwältigte.

(Rhein-Neckar-Zeitung, 5/2014)

 

Die künstlerische Steigerung zum musikalischen Höhepunkt kommt meist am Schluss – so auch hier mit Ludwig van Beethovens drittem Klavierkonzert, das keinerlei Wünsche offen ließ. Einmal verzauberte die Solistin Sonia Achkar mit ihrem sehr nuancierten und locker perlenden, anmutigen Anschlag und der mehr liedhaften, poetischen Gestaltung der Themen, ohne Effekthascherei und Übertreibung. Der antithetische Charakter der thematischen Hauptgedanken wurde nicht dynamisch plakativ, sondern in artikulatorischer Feinstruktur herausgearbeitet.

(Die Rheinpfalz, 11/2013)

 

Sonia Achkar kontrolliert ihren Anschlag auf natürliche Weise und erreicht genau den Klang und Stärkegrad, den sie erzielen möchte auf jeder einzelnen Note. Gleichzeitig ist ihre rhythmische Sensibilität bis ins kleinste Detail sehr faszinierend.

(8/2013 Viborg, DK)

 

Das Konzert begann mit Schostakovichs Quintett in G-Dur von 1940 (...) Vor allem Sonia Achkars wunderschön tragendes und unterstützendes Klavierspiel sowie das Spiel der Cellistin Hanna Sloane mit ihrem intensiven Klang und großer musikalischer Hingabe waren bemerkenswert.

(8/2013 Nordjyske Stiftstidende, DK)

 

Saftig im Klang, wurde eine reiche Farbenpalette eröffnet. In diesem Spiel waren musikalische Intelligenz und tief lotender Ausdruck trefflich gepaart.

(RN Zeitung, 10/2012)

 

Die Zuhörer erlebten nach der Pause eine großartige Wiedergabe der acht Fantasiestücke Opus 12 von Robert Schumann. So gelang es Sonia Achkar vorzüglich, die auch in diesem Zyklus immer wieder aufscheinende janusköpfige Gestalt des Meisters, den träumerischen Eusebius („Warum?”) und den aufrührerischen Florestan („Aufschwung”) zu charakterisieren. Ihre fabelhafte Technik trat vor allem in den virtuosen Läufen des vorletzten Satzes „Traumes Wirren” zutage, ehe das „Ende vom Lied” von den Freuden und Leiden bürgerlichen Lebens mit Anklängen an Hochzeits- und Totenglocken kündete. Dass Sonia Achkar nicht nur einen innigen Zugang zur deutschen Romantik, sondern auch ein feines Gespür für den Charme französischer Klaviermusik hat, bewies sie mit einer opulenten Zugabe, dem populären Fantaisie-Impromptu in cis-Moll von Frédéric Chopin.

(Mannheimer Morgen, 6/2012)

 

Laut kann jeder, aber leise zu spielen ist eine hohe Kunst. Wie berückend schön ein zurückgenommener Klavierklang sein kann, bewies die Pianistin Sonia Achkar im Lübecker Kolosseum. Ihr Klavierpart vor allem zu Beginn von Beethovens „Geistertrios” war so wunderbar, dass er das Stück und den Flügel veredelte.

(Lübecker Nachrichten, 4/2012)

 

Sonia Achkar gelang dabei ein federnder Anschlag, der Staccati wie Legato-Bögen zu perlenden und kantablen Erlebnissen werden ließ - gleich, ob in den mit viel Esprit gespielten Ecksätzen oder im liedhaften "Larghetto". (Südwest Presse, 2/2012)

 

Zur Eröffnung wartete Sonia Achkar mit der „Sonatine für Klavier fis-moll” von Ravel auf und zeigte dabei ihr virtuoses Können. Das einleitende Moderato ließ Anklänge an die Bach’schen Präludien erkennen. Beim Menuett standen sich relativ schlichte Melodien einer vergleichsweise komplizierten Begleitung gegenüber, bis das Werk im Finale geradezu triumphal ausklang.

(Schleswig Holsteinischer Zeitungsverlag, 1/2012)

 

Vor allem Sonia Achkar brilliert als virtuose Solistin und zeigt sich gleichzeitig als herausragende Kammermusikerin.

(Mannheimer Morgen 10/2011)

 

Die Pianistin Sonia Achkar wusste die Räume mit Anschlagsfinesse, Phrasierungskunst und müheloser Virtuosität für sich und Beethoven zu nutzen (…) Schön, wie das Singen im Andante cantabile ernst genommen und die Lichtwechsel im Rondo-Finale plastisch wurden.

(Kieler Nachrichten,  9/2011)

 

Frédéric Chopin schrieb sein Klavierkonzert Nr. 2, f-Moll mit 19 und aus Liebe. Das hört man: Energisch und energiegeladen kommt die Musik in den Ecksätzen daher, der mittlere ist eine wundervolle Liebeserklärung. Sonia Achkar, selbst schon als Dozentin und viel gereiste Pianistin unterwegs (…) bot – gemeinsam mit der Philharmonie – eine prachtvolle Interpretation des Werkes. Orchester wie Pianistin trafen die Intention des Komponisten: virtuos und in vorzüglicher Gestaltung ließen sie diese herrliche romantische Musik durch die aula regia schwingen.

(Goslarsche Zeitung, 9/2011)

 

Sternstunden pianistinscher Kunst - Eine Symbiose aus Virtuosität und herausragender Musikalität: Sonia Achkar zeigte (…) wie wunderbar Klavierspiel sein kann, wenn man in die Tiefen der Komposition eindringt (…) Mit stehenden Ovationen wurde sie vom Publikum gewürdigt. Ihr Konzertprogramm war so konzipiert, dass sich unterschiedliche interpretatorische Aufgabenstellungen und Herausforderungen ergaben, die sie alle mit Bravour meisterte (…) Ihr Spiel ließ zarteste Nuancen einer hoch kultivierten Anschlagskultur mit letzten Abstufungen bis ins verhaltene Pianissimo und zudem einen ausgeprägten Sinn für klangliche Ästhetik erkennen (…) Die völlige Hingabe an den Geist der jeweils aufgeführten Musik, die Fähigkeit,  Idiom, Kolorit, Stilistik und Ästhetik zu erfassen und zwingend zu vermitteln, sind die absoluten Stärken dieser Pianistin.

(Die Rheinpfalz, 6/2008)

 

Die in Deutschland lebende Sonia Achkar gestaltete Mozarts Klavierkonzert c-Moll KV 491 mit großem Einfühlungsvermögen und traf den von Mozart selten so deutlich auskomponierten Tonfall tiefer Resignation. Ihr leichter gesanglicher, bisweilen auch dramatischer Klavierton zeigte sich in mühelos gespielten Läufen und Figurationen sowie in ausdrucksvoller Gestaltung großer Melodiebögen. In perfektem Zusammenspiel mit dem Orchester erklang der wehmütige langsame Satz. Mit samtigem Klavierton deutete sie alle Nuancen der musikalischen Linien sensibel aus. Der 3. Satz fesselte ebenso durch geschmeidiges brillantes Laufwerk wie durch das energisch zupackende Spiel der Pianistin.

(Goslarsche Zeitung, 9/2004)

 

Als Beethoven-Interpretin verband Sonia Achkar Musikalität mit Esprit. Der Zug zur Verinnerlichung bei der vorgetragenen Beethoven Sonate in c-Moll Op.10 Nr.1 war unüberhörbar. Und die Pianistin kann mit atemberaubender Brisanz ohne leere mechanische Virtuosität umgehen, weil ihre Anschlagspalette von staunenswerter Sensibilität erfüllt ist. Sie besitzt so viel Fantasie, daß ihr „Adagio molto” natürlich erschien und die Kantabilität des Satzes eine überzeugende innere Gefühlsform gewann. Vor allem: ihre Farbpalette war, besonders im dynamischen Intimbereich der As-Dur Etüde von Chopin und Schumanns „Grillen”, von fabelhafter Vielfalt und virtuoser Brillanz.

(Die Rheinpfalz, 9/1998)